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Ukraine’s Fateful Years 2013–2019

Vol. I: The Popular Uprising in Winter 2013/2014

Stuttgart (Ibidem Press) February 2023 (distributed by Columbia University Press).

This book provides a detailed narrative analysis of the historical events in and around Ukraine from 2013 to 2019. These years were almost as significant for Ukraine as the achievement of independence in 1991.

That was because Ukraine was in danger of losing its independence again after the victory of the Euromaidan Revolution of 2013–2014. This popular uprising against the kleptocratic regime of President Viktor Yanukovych led to a takeover of power by the parliamentary opposition―and to a total loss of influence by Russia.

While regular Russian troops were deploying along the border, Russian agents in eastern Ukraine tried to bring about a “Crimea scenario,” i. e. the secession of the eastern part of the country. President Putin intended to resolve the “Ukraine conflict”―in truth not a “civil war” but a Russian war of attrition against Ukraine―on his terms within the “Minsk process.”

By creating an “autonomous” Donbas region within the Ukrainian state, he wanted to create a lever for Russian influence over the whole of Ukraine. The book’s conclusions place the Russian-Ukrainian conflict in the context of the dawning “Chinese century.”

The in-depth study draws from secondary literature, official publications, and a variety of current news in print and digital outlets. It is essential reading for everyone who wants to understand the current situation in Ukraine.

Ukraine’s Fateful Years 2013–2019

Vol. II The Annexation of Crimea and the War in Donbas

Stuttgart (Ibidem Press) February 2023 (distributed by Columbia University Press).

This work is a contemporary historical, narrative analysis of events in and around Ukraine from 2013 to 2019. These years were almost as significant for Ukraine as the achievement of independence in 1991, because Ukraine was in danger of losing its independence again after the victory of the „Maidan“. This popular uprising against the kleptocratic regime of President Yanukovych led to a takeover of power by the parliamentary opposition—and to the total loss of influence by Russia. Against the threat of Russian troops deploying along the border, Russian agents in eastern Ukraine tried to bring about a „Crimea scenario,“ i.e. the secession of the eastern part of the country.

President Putin intended to resolve the „Ukraine conflict“, which in truth is not a „civil war“ but a Russian war of attrition against Ukraine, on his terms in the „Minsk process“: namely, by creating an „autonomous“ part of the Donbas within the Ukrainian state—as a lever for Russian influence over the whole of Ukraine.

The author concludes by placing the Russian-Ukrainian conflict in the context of the dawning „Chinese century“.

The book draws from academic literature, official publications, and a variety of current news in print and digital outlets. It is essential reading for everyone who wants to understand the current situation in Ukraine.

Ukrainische Schicksalsjahre 2013 - 2019

Band I: Der Volksaufstand auf dem Majdan im Winter 2013 / 2014

Berlin (Berliner Wissenschafts-Verlag / BWV) April 2021

Die Jahre 2013–2019 waren für die Ukraine beinahe ebenso bedeutsam wie die Erlangung der Unabhängigkeit 1991, denn eben diese drohte sie nach dem Sieg des „Majdan“ wieder zu verlieren. Der landesweite Volksaufstand gegen das Regime des Präsidenten Janukowytsch führte zur Machübernahme durch die parlamentarische Opposition – und zu einem Einflussverlust Russlands.

Vor der Drohkulisse des Aufmarsches russischer Truppen entlang der Grenze versuchten russische Agenten daher im Osten und Süden der Ukraine ein „Krim-Szenarium“ herbeizuführen, d. h. die Abspaltung des südöstlichen Landesteils. Den so entstandenen „Ukraine-Konflikt“, der in Wahrheit kein Bürgerkrieg ist, sondern ein russischer Zermürbungskrieg gegen die Ukraine, will Präsident Putin im Minsk-Prozess zu seinen Bedingungen lösen: durch einen de facto von Kiew unabhängigen, „autonomen“ Teil des Donbass im ukrainischen Staat – als Hebel für russische politische Einflussnahme.

Der renommierte Ukraineexperte Winfried Schneider-Deters analysiert detailliert und narrativ die Geschehnisse von 2013 bis 2019 und stellt den russisch-ukrainischen Konflikt in den Kontext des anbrechenden „chinesischen Jahrhunderts“.

Ukrainische Schicksalsjahre 2013 - 2019

Band II: Die Annexion der Krim und der Krieg im Donbass

Berlin (Berliner Wissenschafts-Verlag / BWV) April 2021

Die Jahre 2013–2019 waren für die Ukraine beinahe ebenso bedeutsam wie die Erlangung der Unabhängigkeit 1991, denn eben diese drohte sie nach dem Sieg des „Majdan“ wieder zu verlieren. Der landesweite Volksaufstand gegen das Regime des Präsidenten Janukowytsch führte zur Machübernahme durch die parlamentarische Opposition – und zu einem Einflussverlust Russlands.

Vor der Drohkulisse des Aufmarsches russischer Truppen entlang der Grenze versuchten russische Agenten daher im Osten und Süden der Ukraine ein „Krim-Szenarium“ herbeizuführen, d. h. die Abspaltung des südöstlichen Landesteils. Den so entstandenen „Ukraine-Konflikt“, der in Wahrheit kein Bürgerkrieg ist, sondern ein russischer Zermürbungskrieg gegen die Ukraine, will Präsident Putin im Minsk-Prozess zu seinen Bedingungen lösen: durch einen de facto von Kiew unabhängigen, „autonomen“ Teil des Donbass im ukrainischen Staat – als Hebel für russische politische Einflussnahme.

Der renommierte Ukraineexperte Winfried Schneider-Deters analysiert detailliert und narrativ die Geschehnisse von 2013 bis 2019 und stellt den russisch-ukrainischen Konflikt in den Kontext des anbrechenden „chinesischen Jahrhunderts“.

Die Ukraine: Machtvakuum zwischen Russland und der Europäischen Union

Berliner Wissenschaftsverlag / BWV 2012 (2. Auflage 2014)

Ungeachtet aller internationalen Proteste wurde am 16. März 2014 ein – verfassungswidriges – Referendum über den Anschluss der Krim an Russland abgehalten, aufgrund dessen die Krim von Russland annektiert wurde. Die weitaus überwiegende Mehrheit der Mitglieder der Vereinten Nationen erkennt die völkerrechtswidrige Eingliederung der Krim in die Russländische Föderation nicht an – mit der Folge, dass die Krim, fast 25 Jahre nach Auflösung der Sowjetunion, auf deren ehemaligem Territorium zu einem neuen „eingefrorenen Konflikt“ wird.

Doch die Krim ist nicht das eigentliche Ziel der Expansionspolitik des russischen Präsidenten. Putin hat seine Absicht, die Ukraine in sein geopolitisches Projekt einer „Eurasischen Union“ zu integrieren, nicht aufgegeben. Was er will, ist „regime change“ in Kiew – ein grotesker Anspruch auf Mitbestimmung der inneren Angelegenheiten der Ukraine, analog dem Verhältnis, das zwischen der Sowjetunion und ihren Satellitenstaaten bestand.

Bei dem Ukraine-Konflikt handelt es sich nicht um einen inneren Konflikt der Ukraine, sondern um einen Angriff Russlands auf die territoriale Integrität, die Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine. Die angeblich „innerukrainische Krise“ ist ein russisch-ukrainischer Konflikt.

Ein Lösungsansatz zur Überwindung der Integrationskonkurrenz zwischen Brüssel und Moskau wird in der Konkretisierung des Konzeptes eines „Größeren Europa“ gesehen, d. h. in einer die Europäische Union und die Russländische Föderation umfassenden paneuropäischen Suprastruktur. Der Ukraine kommt dabei eine verbindende „europäische Funktion“ zu.